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Fiss: Ein faszinierendes Spiel
der Farben und Masken
Im Mittelpunkt steht der „Bloch“, ein 6 Tonnen schwerer und 30 Meter langer Zirbenbaum
Es ist ein faszinierendes Spiel
der Farben und Masken, ein uriger
Ausdruck der jahrhundertealten Auseinandersetzung
mit den gewaltigen
Kräften der Natur im Jahresablauf
und ihre Auswirkungen auf das harte
Leben der bäuerlichen Bevölkerung in
den Tiroler Alpen: das Blochziehen in
Fiss.
Nach vier Jahren Pause fand dieser
Fasnachtsbrauch
am Sonntag,
dem 31. Jänner 2010, 12.30 Uhr, wieder statt.
Das Fisser Blochziehen zählt wohl zu
den originellsten Fasnachtsbräuchen
im Alpenraum und ist eine der urigen
Tiroler Fasnachten. Es ist ein Rest der
Frühjahrs- und Fruchtbarkeitsfeste
unserer vorchristlichen Ahnen und bietet
ein begeisterndes Schauspiel nach überlieferten Ritualen, dessen Freiluftbühne
der Dorfkern von Fiss ist.
Programm
• 12.30 Uhr – die Schallner und der Bajatzl springen
• Aufzug aller Fasnachtler ohne Bär und Miasmann mit der Musikkapelle
• Beginn des Blochziehens beim Kulturhaus am östlichen Dorfeingang
• Versteigerung des Blochbaums am Fonnes
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